Schwerpunkt

Psycho-Kinesiologie

Was Kinesiologie ist, wann sie eingesetzt wird und wie eine Sitzung in vier Schritten abläuft.

Was ist Kinesiologie?

Unter Kinesiologie versteht man eine komplexe Behandlungsmethode, die sanft, tiefgreifend und schnell Stress „ablöst“. Nachdem im Gespräch die Probleme erörtert wurden (Anamnese), werden über Muskelreflexe die Antworten des Unterbewussten erfragt. Die neurologische Korrektur erfolgt dann unter Anleitung mit unterschiedlichen Methoden. Nach der Stressablösung wird deren Erfolg überprüft und das Ergebnis besprochen.

Begriffe kurz erklärt

Kinesiologie
kinesis (altgriech.) = Bewegung, logos (altgriech.) = Wort, Lehre
Anamnese
Erhebung der Krankengeschichte
Muskelreflex
das unwillkürliche Zusammenziehen eines Muskels aufgrund eines auslösenden Reizes
neurologisch
zu Gehirn und Rückenmark gehörendes Nervensystem
Biofeedback
Sichtbarmachen von nicht unmittelbar spürbaren biologischen Vorgängen über technische Hilfsmittel
Kinesiologischer Test: Dr. Draeger steht neben einer sitzenden Patientin und prüft den Armmuskel
Ablösung: Dr. Draeger steht hinter einer sitzenden Patientin und hält ihr Stirn und Hinterkopf

Wie Kinesiologie arbeitet

Jede Erfahrung prägt sich als Emotion in unser Zellgedächtnis ein. Aufgrund meist negativer Erlebnisse entstehen bestimmte Muster und Glaubenssätze, die wir bei Stress automatisch aktivieren. So können wir umgekehrt durch einfache Stress-Ablösungen Ängste abbauen, körperliche Blockaden und unterbewusste oder bewusste psychische Heilungshindernisse beheben, Verstrickungen entwirren, Stress zurückgeben, unerwünschte Handlungs- und Glaubensmuster lösen. Dies ist ein sanfter und eleganter Weg, der Gesundung unterstützen und neue Perspektiven, Kreativität und Wohlgefühl entfalten kann.

Die kinesiologische Austestung erfolgt, indem die Therapeutin leicht die hängenden Arme des Patienten drückt und so die Antwort des Unterbewussten in Form von starken (keine Bewegung) oder schwachen (mit Bewegung) Muskeln erhält. Die neurologische Korrektur erfolgt dann unter Anleitung mit unterschiedlichen Methoden, zum Beispiel mit Augenübungen ähnlich dem EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing), EFT (Emotional Freedom Techniques = Klopfen von Akupunktur-Punkten), NLP (Neurolinguistisches Programmieren).

Mit welchen Anliegen Menschen zu mir kommen

Häufige Anliegen sind zum Beispiel:

  • Blockaden (z. B. in der homöopathischen Behandlung)
  • unerwünschten eigenen Handlungsweisen, Mustern
  • Akuthilfe in psychischen Ausnahmesituationen
  • Klärung bei Konflikten mit Mitmenschen
  • Prüfungsängsten
  • Albträumen
  • anderen Belastungssituationen (Ängste, Trauer)
  • zum Austesten ergänzender oder weiterführender Behandlungsmethoden

Ablauf

Wie läuft die Behandlung ab?

Der Ablauf der Behandlung gliedert sich in vier Teile:

  1. Vorbereitung

    Differenzierung der Themen im Gespräch und Arbeitsvorbereitung

  2. Testen

    Diagnostisches Abfragen über Muskeltests (Musculus deltoideus anterior u. a.) am hängenden Arm (Biofeedback)

  3. Ablösungen

    Anleitung zur Durchführung der Ablösung, d. h. der neurologischen Korrekturen, hier z. B. Stirn-Hinterkopf-Halten. Bei Bedarf wird fremder Stress zurückgegeben.

  4. Erfolgskontrolle

    wieder über den Armtest, und Beenden der Sitzung

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